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Home Sonderthemen Hannover Region Nord-West Ein Kamin im Wohnzimmer hat viele Vorteile
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16:53 09.03.2018
Nach Möglichkeit sollte man einen geschlossenen Kamin wählen. Foto: Pixabay/Wkedersha

09.03.2018

Hannover Region Nord-West

Der eigene Kamin im Wohnzimmer ist für viele Menschen ein lange gehegter Wunsch. Beim Neubau des eigenen Hauses bietet sich umso mehr die Möglichkeit, diesen Traum zu erfüllen. Doch bei der Anschaffung gibt es verschiedene Dinge zu beachten.

Abgesehen von rein ästhetischen Aspekten unterscheidet man bei Kaminen zunächst zwischen der offenen und der geschlossenen Variante. Die offene Variante ist jedoch beim Neubau eine eher ungünstige Lösung, da die uneingeschränkte Nutzung dieser Kamine durch bereits verabschiedete Gesetze ab 2024 nicht mehr möglich sein wird. Bei den geschlossenen Kaminen hingegen unterscheidet man wiederum zwischen verschiedenen Modellen. Beim Betrieb ist hierbei zunächst wichtig, ob es sich um einen raumluftabhängigen oder einen raumluftunabhängigen Kamin handelt. Der Hauptunterschied liegt hierbei darin, dass bei der ersten Alternative der Kamin so aufgebaut sein muss, dass keine Rauchgase in den Wohnraum entweichen, während bei der zweiten Variante diese Möglichkeit bereits durch das Design des Kamins selbst ausgeschlossen ist. Doch auch bei der Effizienz bietet ein geschlossener Kamin Vorteile, da für die gleiche Wärmeerzeugung weniger Zeit und Brennmaterial benötigt wird. Abgesehen davon bietet ein geschlossener Kamin eine bedeutend sicherere Methode des Betriebs als ein offener Kamin. Wenn man sich nun entscheidet, beim Bau des Eigenheims einen Kamin einzuplanen, so muss man verschiedene Fachleute zu Rate ziehen.

Neben der Absprache mit einem Fachbetrieb und dem eigentlichen Bauträger des Hauses, welche die eigentliche Installation übernehmen, ist die Vorbesichtigung und die Abnahme durch einen Schornsteinfeger zwingend erforderlich. Nach all diesen Überlegungen und Schritten kann man schließlich das prasselnde Feuer im neuen Eigenheim vollends genießen. lps/Moe

Finanzierung des Eigenheims richtig planen

So bleibt man finanziell auf der sicheren Seite, wenn man die eigenen Ideen umsetzen will

Wer vernünftig plant, mindert den Stress in Bezug auf die Finanzierung. Foto: Pixabay/Goumbik
Wer vernünftig plant, mindert den Stress in Bezug auf die Finanzierung. Foto: Pixabay/Goumbik

Bei der Verwirklichung des Traums vom eigenen Haus ist in den meisten Fällen die Finanzierung eine der wichtigsten Fragen. Umso mehr sollte man bereits in der Planungsphase den finanziellen Part gut im Auge behalten.

An erster Stelle sollte eine Budgetplanung stehen. Diese sollte neben einer Einnahmen- und Ausgabenaufstellung auch die Frage beinhalten, welche Summen für die Bedienung eines Baukredits zur Verfügung stehen. Weiterhin sollte man auch an mögliche zukünftige finanzielle Belastungen denken, da man sich mit dem Kredit langfristig verpflichtet. Weiterhin sollte nun die Frage nach dem möglichen Eigenkapital gestellt werden. Hiervon können zunächst die Nebenkosten, wie zum Beispiel für den Notar oder die Grunderwerbssteuer bestritten werden. Insgesamt sollte für eine reibungslose Finanzierung zwischen 20 und 40 Prozent der Gesamtkosten in Form von Eigenkapital zur Verfügung stehen. Besonders bei Neubauten gibt es jedoch bei der Finanzierung eine Besonderheit bei der Auszahlung des Kredits. Diese besteht darin, dass die Darlehen zumeist auf Raten ausbezahlt werden, wobei der Baufortschritt entscheidend ist. Dieser muss der Bank gegenüber durch Rechnungen nachgewiesen werden. Um zu den Einzelheiten einen besseren Überblick und Beratung zu erhalten, sollte man sich frühzeitig mit einem Berater in Verbindung setzen. lps/Moe


Richtiges Lüften spart auf Dauer Energie und Geld

Stoßlüften ist besser als ständiges Kippen

Durch gekippte Fenster kommt nicht immer genügend frische Luft in den Raum. Foto: Busche
Durch gekippte Fenster kommt nicht immer genügend frische Luft in den Raum. Foto: Busche

Beim Thema Einsparung von Energiekosten ist auch die Frage nach der richtigen Art des Lüftens wichtig. Gebäudeenergieberater haben dafür grundsätzliche Tipps. Durch gekippte Fenster kommt nicht immer genügend frische Luft in den Raum.

Wer ein Fenster kippt und zusätzlich eine Tür oder ein gegenüberliegendes Fenster öffnet, kann den Vorgang des Lüftens erheblich verkürzen. Bei der Kippstellung nur eines Fensters gibt es so gut wie keinen Luftaustausch. Es entweicht lediglich die obere warme Luftschicht. Am schnellsten geht das Lüften, wenn ein Fenster vollständig geöffnet wird und an einer gegenüberliegenden Wand ebenfalls eine Tür oder ein Fenster geöffnet wird. Dann reichen wenige Minuten.

Je länger ein Fenster offen steht, desto mehr Heizkosten entstehen. Die Außenwände kühlen stark aus, insbesondere der Bereich um die obere Fensterlaibung. Wird das Fenster dann wieder geschlossen und es wird warm in dem Raum, kann sich Wasser an den Wänden niederschlagen und so die Schimmelbildung fördern. Baubiologen raten deshalb zu möglichst kurzem Stoßlüften, mehrmals am Tag. In jedem belebten Raum erzeugt man etwa zwei Minuten Durchzug. In Schlafräumen müssen die Fenster vor allem morgens geöffnet werden, damit die über Nacht durch Atemluft entstandene Feuchtigkeit entweichen kann. Wer tagsüber nicht daheim ist, sollte morgens vor dem Frühstück und abends die Fenster öffnen. Luft, die weniger als 15 Grad warm ist, kann keine Feuchtigkeit aufnehmen. Deshalb sollte man diesen Grenzwert nicht unterschreiten. lps/Cb

Bei der Wahl der Heizung achtgeben


Nicht nur wegen zunehmender gesetzlicher Regulierungen von neugebauten Häusern, sondern auch aus finanziellen Gründen sollte man sich beim Neubau die Wahl der Heizung genau überlegen.

Verschiedene Lösungen sind möglich. Die wohl am weitesten verbreitete Variante in Deutschland ist die Gasheizung. Vorteile liegen bei der Aufstellung und Installation zunächst darin, dass die Heizanlage im Keller wenig Platz wegnimmt. Außerdem sind die modernen Anlagen bei der Verbrennung sehr effizient. Der Nachteil ist der stetig steigende Gaspreis.

Falls man sich bereits bei der Stromversorgung des Hauses für Solarzellen entschieden hat, gibt es die Möglichkeit, die gespeicherte Energie auch zum Heizen zu verwenden. Dieses Konzept nennt man Solarthermie. Eine weitere etablierte Form der Heizung ist das Heizen mit Holzpellets. Wenn man sich über Vor- und Nachteile und über die Eignung informieren möchte, kann man bei einem Fachbetrieb mehr Informationen erhalten. lps/Moe

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