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01:41 05.01.2018
Frohes Fest, Inga und Hannes Werner

05.01.2018

Hannover Region Nord-West

Als Freiwillige der Naturschutzorganisation Ecoselva arbeiten wir, Inga Stege aus Großenheidorn und Hannes Werner Reinecke aus Welze, im Moment am Rande der Urwaldstadt Pucallpa im peruanischen Amazonas mit einer NGO (Nichtregierungsorganisation) namens Alianza Arkana zusammen, die sich für die Kulturbewahrung der Shipibos und den Umweltschutz der umliegenden Kommunen einsetzt. Seit Ende August arbeiten wir hier in einer Shipibo-Schule, um Sprachen und Umweltbildung zu unterrichten.

In den Weihnachtsferien haben wir uns auf dem Weg in die Stadt Huaraz in der Nähe der Cordillera Blanca und dem Naturschutzgebiet Parque Nacional Huascarán gemacht. Dort verbringen wir ein andinisches Weihnachten bei einer sehr gastfreundlichen Familie.

Peru ist ein sehr vielfältiges und großes Land. Es ist daher schwer zu sagen, was typisch für ein peruanisches Weihnachtsfest ist. Nur eines haben alle Regionen, Kulturen und Familien am 24. Dezember in Peru gemeinsam: Sie essen Panetón. Der Kuchen aus Weizenteig ist mit kandierten Fruchtstückchen gefüllt, wird meist mit heißer Schokolade serviert, und zurzeit gibt es ihn in jedem Geschäft zu kaufen.

Weihnachtskitsch wie Weihnachtsmützen, Girlanden, aufblasbare Plastikrentiere für den Garten ist ebenfalls im Dschungel erhältlich. Das Weihnachtsgefühl hat sich bei uns noch nicht eingestellt. Zum einen, weil es zu unserem Bedauern in Peru keine Adventskalender gibt, und zum anderen, weil bei 30 Grad Celsius im Schatten Weihnachten einem doch eher abstrakt vorkommt.

Der Kontakt zu unseren Familien wird an den Feiertagen schwer, weil das Internet und die Netze dann meist überlastet sind. Daher wünschen wir auf diesem Wege allen eine schöne, ruhige Weihnacht und einen wundervollen Start ins Jahr 2018. Geht ins neue Jahr mit Mut – dann wird auch alles gut! Inga Stege und Hannes Werner Reinecke


Kuckuck Bedachungen
Getränke Heidorn


Erstmals eine Socke am Kamin

Weiße Weihnacht ist Svenja Borsuk in Alaska garantiert

Svenja Borsuk genießt die Einsamkeit und das Leben mitten in einer weißen Winterlandschaft.
Svenja Borsuk genießt die Einsamkeit und das Leben mitten in einer weißen Winterlandschaft.

Wenn ich an Weihnachten in meiner Heimat Wunstorf denke, kommen mir Geschenke, fröhliches Beisammensein, Nüsse, Lebkuchen und – auch wenn ich längst nicht mehr daran glaube – doch auch der Weihnachtsmann in den Sinn. Und wo könnte man passender Weihnachten feiern als in der Heimat des Weihnachtsmanns? Na ja, ich bin zwar nicht am Nordpol, aber zumindest ziemlich nah dran: in Alaska. Hier ist es zurzeit nicht nur ziemlich kalt, sondern auch einsam: Von den 1200 Einwohnern im Sommer bleibt nur die Hälfte über den Winter in Talkeetna.

Während die meisten Menschen in Deutschland Geschenke auspacken werden, stehe ich gerade erst auf wegen der zehn Stunden Zeitverschiebung. Und auch wenn ich am 24. Dezember aufstehe, gibt es erst einen Tag später Geschenke, aber dafür schon am Morgen. Die Familie, auf deren Grundstück ich wohne, hat zwei Kinder, weshalb ich trotz meiner 18 Jahre viele Kinderweihnachtslieder hören werde. Außerdem werde ich die Adventszeit damit verbringen, abends in meiner Hütte zu sitzen und Weihnachtsdeko zu basteln, da die Kinder, wenn sie am 25. Dezember aufstehen, ihre Hütte von „Elfen“ dekoriert vorfinden werden. Zudem werde ich zum ersten Mal eine Socke am Kamin hängen haben. Zum Essen gibt es Truthahn. Natürlich darf auch hier der Weihnachtsbaum nicht fehlen, der allerdings nicht aus einer Baumzucht stammt, sondern mithilfe eines Schlittens aus dem Wald geholt wird. Zum Glück besteht hier nicht die Frage, ob ich ein weißes Weihnachten haben werde, sondern ob der Schnee zu hoch ist, um rauszugehen. Schöne Grüße und fröhliche Weihnachten euch zu Hause. Svenja Borsuk


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