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Home Sonderthemen Hannover Region West Die Wennigser Einzelhändler beklagen drastische Zunahme von „Langfingern“
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16:16 12.01.2018
Ladendiebstahl verursacht bundesweit jährliche Milliarden Kosten. Foto: Pixelio/Wengert

12.01.2018

Hannover Region West

Stoppt den Ladendiebstahl“, das ist eine Initiative des Handelsverbandes Deutschland (HDE) für eine konsequente Verfolgung und Ahndung der Diebstahlsdelikte im Einzelhandel. Diebstähle in den Ladengeschäften haben in den letzten Jahren dramatisch zugenommen und belasten die Einzelhändler erheblich. Offiziell registriert werden jährlich zwar „nur“ knapp 400 000 Ladendiebstähle. Die geschätzte Dunkelziffer beträgt aber mindestens 98 Prozent. Insbesondere die Zahl der schweren Ladendiebstähle wächst enorm.

Diese Erfahrung haben nahezu auch alle Einzelhändler in Wennigsen gemacht. Auch sie beklagen unisono die zunehmende Zahl von „Langfingern“, die den Geschäften erhebliche Schäden zufügen.

Hohe Schäden durch Ladendiebstahl


Durch Ladendiebstähle werden jährlich Schäden in Höhe von mehreren Milliarden Euro verursacht. Die wirtschaftlichen Schäden haben tendenziell preissteigernde Wirkung und belasten damit nicht nur die Unternehmer, sondern im Ergebnis auch die Verbraucher. Um Eigentum und Mitarbeiter zu schützen, investieren die Einzelhandelsunternehmen in Deutschland rund 1,3 Milliarden Euro pro Jahr in Maßnahmen gegen Diebstahl, Betrug und Raub. Diese unverzichtbaren, aber sehr kostenintensiven Schutzmaßnahmen wirken sich leider ebenfalls erhöhend auf die Verbraucherpreise aus.

Auch Staat ist gefordert

Während die Übergriffe auf das Eigentum der Einzelhändler zunehmen und mit immer größerer krimineller Energie ausgeführt werden, hat sich in der Branche aufgrund der praktischen Erfahrungen der Eindruck verfestigt, dass dem Staat der Wille zur Rechtsdurchsetzung fehlt und die Problematik ignoriert oder sogar bagatellisiert. Die Einzelhändler erwarten daher von der Politik straf- und strafprozessrechtliche Rahmenbedingungen, die konsequente repressive Maßnahmen der Justiz und Polizei sicherstellen. Der HDE hält es für dringend erforderlich, durch eine Anpassung der gesetzlichen Rahmenbedingungen eine konsequente Verfolgung und Ahndung der Diebstahlsdelikte im Einzelhandel zu gewährleisten und den Bürgern zu signalisieren, dass der Staat geltendes Recht durchsetzt und das Eigentum schützt.

Strafverfolgung muss sein

Der Gesetzgeber muss ein deutliches Stoppschild aufstellen und dafür sorgen, dass die Strafverfolgung konsequenter als bisher erfolgt. Derzeit werden regelmäßig Strafverfahren eingestellt. In der Folge führt das zu erheblicher Frustration bei den Händlern. Die Politik muss daher unter anderem den Strafrahmen für Ladendiebstahl erweitern und die Spielräume der Justiz für Verfahrenseinstellungen verringern. Es muss klar sein: Ladendiebstahl ist kein Kavaliersdelikt.

Die geltenden straf- und strafprozessrechtlichen Regeln erschweren in der Praxis häufig eine Verfolgung und wirksame Bestrafung der Täter. Es muss daher dringend dafür gesorgt werden, dass Ladendiebe in Zukunft auch in der Praxis für ihre Taten zur Verantwortung gezogen werden können. Offene Videoüberwachung darf in Einzelhandelsgeschäften nicht nur in Ausnahmefällen möglich sein.

Die Bundesregierung sollte sich in der Justizministerkonferenz dafür einsetzen, dass die Bearbeitung der Anzeigen wegen Ladendiebstahls auf Landesebene immer zentral erfolgt. Unter Berücksichtigung des Datenschutzrechts sind die Voraussetzungen zu schaffen, damit bei hinreichendem Tatverdacht alle angezeigten Ladendiebstähle in einer zentralen Datenbank auf Bundesebene erfasst werden können, auf die alle Ermittlungsbehörden elektronisch Zugriff nehmen können. Quelle: HDE

Edeka Ladage Wennigsen

Star-Tenor Wilhelm Hartmann gibt sich die Ehre im La Cascina

Opernabende sorgen für Begeisterung bei Freunden von musikalischem und kulinarischem Hochgenuss

Antonio Apicella (links) und sein Bruder Donato Apicella (rechts) freuen sich im Januar 2018 auf den Besuch von Startenor Will Hartmann.
Antonio Apicella (links) und sein Bruder Donato Apicella (rechts) freuen sich im Januar 2018 auf den Besuch von Startenor Will Hartmann.

Am Freitag, 19. Januar, 19 Uhr, gibt sich Star-Tenor Wilhelm Hartmann erneut die Ehre beim „La Cascina Musicale“. Das musikalische Motto des Abends im Restaurant/Hotel La Cascina, direkt an der Bundesstraße 217 in der Ortsdurchfahrt Holtensen, lautet: „Bel Canto – Vino e Amore“. Neben Wilhelm Hartmann, der ein ständiger Gast an allen großen internationalen Opernbühnen ist, treten weitere herausragende Sängerinnen und Sänger auf. Sie werden begleitet vom Piccola Orchestra unter der Gesamtleitung von Tatiana Bergh.

Inklusive eines Gourmet-Menüs kostet dieser unvergessliche Abend 72 Euro pro Person. Tischreservierungen sind unter Telefon (0 51 09) 6 45 42 oder per E-Mail an lacascina@t-online.de möglich.

Im Mai hießt es „Italienische Nacht“


Es ist immer wieder ein Genuss, wenn sich der Vorhang zum „La Cascina Musicale“ hebt. Die Opernabende, die im Januar 2018 ihre 102. Auflage erleben, sind aus dem kulturellen Angebot der Region schon lange nicht mehr wegzudenken. Es gibt in der gesamten Region Hannover keine vergleichbare Veranstaltung, die sich im Lauf der vergangenen gut 20 Jahre zu einer so hochwertigen künstlerischen Reihe entwickelt hat.

Wer in den Genuss kommen möchte, live an einem Opernabend teilzunehmen, der sollte sich jetzt schon Freitag, 4. Mai, vormerken. Dann heißt es „Italienische Nacht“ im La Cascina. „Wir haben ein Potpourri von beliebten und bekannten italienischen Arien und Darbietungen im Programm, das wird ein Highlight“, ist Apicella überzeugt. Zum Operngenuss gehört wie immer auch ein Vier-Gänge-Spitzenmenü; Karten unter Telefon (0 51 09) 6 45 42.

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